Allgemein

Projekt „Grüner Schulhof“

Zwischenstand Mai/Juni 2019

Im April wurden in der Schule Ideen aus allen Lernhäusern während einer „Grünen Woche“ gesammelt, da die Partizipation bei diesem Projekt von enormer Wichtigkeit ist. Diese Ergebnisse wurden dann von der Angebotsgruppe „Grüner Schulhof“ erfasst und die Kinder durften auf „Wahlzetteln“ ihre schönsten Ideen wählen. Jedes Kind hatte 3 Stimmen. Folgende Rangliste ergab sich nach der Auszählung für die ersten 10 Plätze.

Platz 1: Abenteuerzone mit Hindernisweg                             Platz 6: Lernhauszonen

Platz 2: Irrgarten/Labyrinth                                                     Platz 7: Tunnelrutsche

Platz 3: Verkaufsstand                                                               Platz 8: Fußballplatz

Platz 4: Bodentrampolin                                                           Platz 9: Klettertunnel

Platz 5: Naturparcour                                                                Platz 10: Hängematten

 

Allgemeine Informationen

  • Duh – Ausschreibung gewonnen (Puschkinschule eine von 5 Planungsschulen)
  • Ziel am Ende: Plan unseres naturnahen Schulhofes (unter Einbeziehung und Beteiligung aller – Kinder, Eltern, Pädagogen, …)

Warum naturnaher Schulhof?

  • veränderte Kindheit
  • verbringen viel Zeit auf dem Schulgelände, dann sollte ihnen ein Raum gegeben werden, wo sie sich entfalten können, Natur erleben und entdecken können, kleine Rückzugsorte haben
  • Bildungsraum / Lernraum für Kinder (Grünes Klassenzimmer, Umgang mit Pflanzen, Tieren, sich selbst erfahren, eigene Grenzen austesten)
  • der ideale Schulhof bietet für alle diese Interessen vielfältige Aufenthaltsräume sowie Beschäftigungs- und Lernmöglichkeiten, regt zum Spielen und Bewegen an, schafft Platz zum Erholen und Naturerleben

 

Was ist naturnah?

  • natürliche Materialien (mit denen die Kinder auch selber bauen können bzw. womit sie spielen können)
  • Hecken als Ab- oder Begrenzung (für Wege, andere Themenbereiche (Affenwald,…)
  • Wege mit natürlicher Begrenzung, z.B. Hochbeete, Holzstämme, Natursteine
  • diverse Strukturen nutzen (Gehölz, Stein…)
  • robuste, einheimische Pflanzen (mit Spielwert) verwenden, die auch langlebig sind

 

Was soll ein naturnaher Schulhof bieten?

  • Aktivitätsbereiche und Ruhezonen
  • Räume zum Austoben, Naturerleben, Austausch, Zurückziehen
  • Lernort
  • alle Sinne ansprechen
  • definierte Bereiche („Affenwald“ heißt klettern, balancieren usw.
  • Anreize bieten / nicht anleiten das Gelände erschließen und eigene Erfahrungen machen
  • Entwicklung von Motorik und Handlungsfähigkeit