Lernstraßen
Organisation
Lernstraßen sind
Aufgabenreihen, deren Schwierigkeitsgrad systematisch steigt. Sie können in
Kartei- oder in Regalsystemen angeboten werden.
Jede neue Schwierigkeitsstufe
ist durch Farben, neue Etagen usw. erkennbar.
Neben den Aufgabenkarten
werden auch Lernhilfen und Kontrollmöglichkeiten geboten. So kann das Kind
selbst einschätzen, ob es zur nächsthöheren Stufe wechseln kann.
Auf welchem Niveau die Kinder
in die Arbeit einsteigen, wird durch sie selbst und durch ihre Vorkenntnisse
bestimmt.
Am Ende der Lernstraße ist
eine Lernetappe zu Ende. Das Kind kann sich nun zu einer Lernzielkontrolle bei
seinem Lernpaten, bei einem Schülerexperten für diese Lernstraße oder beim
Lehrer anmelden.
Die Arbeit mit einer Lernstraße
kann über eine immer wiederkehrende Aufforderung im Wochenplan angeregt, durch
eine Zuweisung als Station oder Angebot wählbar oder generell als
Freiarbeitsangebot eingesetzt werden.
Grundidee
Die pädagogische
Grundüberzeugung, die hinter dieser Unterrichtsform steht, ist klar: Fast jedes
Kind kommt neugierig und lernwillig in die Schule. Wenn man es richtig anregt
und anleitet, wird es, dem eigenen Interesse folgend und dem eigenen Lerntempo
gemäß, viel dazu beisteuern können, die im Lehrplan geforderten Lernziele von
sich aus zu erreichen.
Ziel
-
Selbstständiges
Arbeiten der Kinder soll gefördert werden
-
jedes
Kind hat die Chance nach seinem individuellen Lerntempo zu arbeiten
Lerngegenstände von Lernstraßen
o Einführung des schriftlichen
Rechenverfahrens der Addition
-
Einführung des schriftlichen
Rechenverfahrens der Subtraktion
-
Einführung und Training der
Malaufgaben
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Rechtschreibtraining
-
Erarbeitung der Wortarten,
Erarbeitung der Satzglieder, Erarbeitung der Fälle
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Erarbeitung der Darstellung auf der
Karte
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Zahlraumerweiterung